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Entwicklung

Die Entwicklung des Babys

 

Entwicklung des Babys: 1. Monat

Hören
: Ihr Baby wendet Ende der dritten Woche sein Köpfchen zu Geräuschquellen hin. Mit vier Wochen passt es sein Verhalten Ihrer Stimme an - es wird ruhig, wenn sie sanft klingt, aufgeregt, wenn Sie laut reden. Fördern: Sprechen Sie mit Ihrem Baby. Schon nach vier Wochen begreift es, dass man sich bei einer Unterhaltung abwechselt und „antwortet“ Ihnen.

Sehen: Ihr Kind kann im Abstand von ca. 20 Zentimetern deutlich sehen. Beugt man sich lächelnd hinunter, lächelt es zurück. Schon nach zwei Wochen unterscheidet es Mama und Papa voneinander. Es schaut lieber bunte Flächen an als graue, mag lieber eckige Formen als runde. Lieblingsfarbe ist Rot. Fördern: Hängen Sie ein Mobile in Sichtweite auf.

Riechen: Tatsächlich schon in der 24. Schwangerschaftswoche kann der Fötus Gerüche im Fruchtwasser erkennen. Bei der Geburt ist dieser Sinn voll ausgereift. So erkennt das Baby den Geruch der Mutter und hat ein „Näschen“ für Nahrung, das ihn auch zu ihrer Brustwarze lockt.

Schmecken: Selbst wenn Ihr Baby nur Milch bekommt - es kann verschiedene Geschmacksrichtungen auseinander halten. Es liebt Süßes, mag nichts Saures und spuckt instinktiv Bitteres aus.

Fühlen: Die Haut ist in den ersten Wochen das wichtigste Organ Ihres Babys. Mit ihr nimmt es seine Umwelt wahr. Fördern: Sanftes Streicheln gibt Ihrem Baby das Gefühl von Geborgenheit.

Entwicklung des Babys: 2.-3. Monat

Hören: Auf hohe Stimmlagen reagiert Ihr Baby, „antwortet“ mit Vokallauten: eh, ah, oh, uh. Fördern: Auch wenn Sie es komisch finden - Babysprache wie „guzzi, guzzi“ und „kille, kille“ hört Ihr Kleines am liebsten. Aber auch eine Spieluhr findet es toll.

Sehen
: Jetzt betrachtet das Baby konzentriert seine eigene Hand. Im dritten Monat kann es Gegenstände aus jeder Entfernung fokussieren. Es erkennt Sie und freut sich, wenn es Sie sieht. Fördern: Geben Sie ihm viele Dinge zum Betrachten, blättern Sie mit ihm im Stoffbilderbuch.

Riechen: Es reagiert deutlich auf Gerüche. Es liebt süße Düfte wie Milch, Vanille, Erdbeer- und Bananenaroma. Hat es die Wahl zwischen verschiedenen Kleidungsstücken, schnüffelt es am liebsten an denen seiner Mama. Vermeiden Sie aber Parfüm oder starken Kochgeruch.

Schmecken: Die Süße der Muttermilch ist ein Anreiz zum Saugen, das wiederum wirkt beruhigend. Ihr Baby lernt, dass es dieselbe Wirkung erzielen kann, indem es an seinen Händen oder am Schnuller nuckelt.

Fühlen: Kuscheln, kitzeln, Wärme - dieses Trio ist unschlagbar. Fördern: Badezeit einläuten. Das Strampeln im warmen Wasser genießt jeder Knirps besonders.

Entwicklung des Babys: 4.-6. Monat

Hören: Ein Riesensprung: Ihr Baby kann seine sinnlichen Fähigkeiten miteinander verknüpfen: Etwas sehen, danach greifen, damit Geräusche machen. Es reagiert auf seinen Namen, zeigt auf den Teddy, wenn man danach fragt. Fördern: Eine Rassel macht Babys glücklich.

Sehen: Neugierig beobachtet Ihr Baby alles um sich herum. Es schaut suchend nach Spielzeug, das es nicht direkt sieht. Fördern: Setzen Sie den Knirps in eine Baby-Wippe, damit  ihm nichts entgeht. Kuckuck- und Versteckspiele und sein Bilderbuch entzücken ihn.

Riechen: Wenn Ihr Baby etwas nicht riechen kann, wird es jetzt ungnädig. Fördern: Lassen Sie es doch mal an dezent duftenden Blumen riechen.

Schmecken: Viele Babys wollen von sich aus mit etwa einem halben Jahr nicht mehr nur gestillt werden, weil es ihnen zu langweilig wird. Jetzt möchte Ihr Kind alles, was Sie sich in den Mund stecken, auch probieren - und entwickelt Vorlieben.

Fühlen: Nun wandert auch in den Mund, was befühlt werden soll. Körperkontakt ist ganz wichtig, andererseits will so vieles entdeckt werden. Fördern: Babyschwimmen ist jetzt ein großer Spaß, denn es vereint Körperkontakt, Wärme, Neues entdecken.

Entwicklung des Babys: 7.-9. Monat

Hören: Ihr Baby erkennt den Zusammenhang zwischen Wort und Tat. Versteht nun kurze Sätze wie „Nein!“ oder „Winke, winke“. Es wippt, wenn es Musik hört. Fördern: Tierbilder zeigen, dazu die passenden Laute machen: Miau!

Sehen: Es lernt, sein Leben in Gruppen einzuteilen: Erkennt z.B. einen Hund im Bilderbuch, auf der Straße oder aus Plüsch. Ihr Baby zeigt auf Dinge und interessiert sich brennend für kleine Sachen, z.B. Preisschilder, Kuscheltier-Augen. Fördern: Lassen Sie Ihr Kind alleine be-greifen. Rollen Sie ihm Bälle zu.

Riechen: Das Näschen kann jetzt einige Gerüche den Dingen zuordnen, Ihr Baby beginnt, Geruchs- und Geschmackssinn miteinander zu verknüpfen. Riecht etwas eher streng, wird es nicht hineinbeißen. Riecht etwas angenehm oder bekannt, probiert Ihr Kind es gerne.

Schmecken: Jetzt mögen Babys einige Gerichte lieber als andere. Ergebnis: Sie wollen nur die „leckeren“ Dinge essen. Fördern: Nutzen Sie Neugier und Entdeckerdrang, indem Sie Essen, z.B. Karotte oder Paprika, selbst auswählen lassen. Geben Sie ihm einen Löffel, dann wird jedes Gericht interessant.

Fühlen: Raffinierte Knirpse: Küssen und schmusen Mama, damit sie länger auf ihrem Schoß bleiben dürfen. Da sind sie jetzt am liebsten, weil sie fremdeln. Fördern: Spielzeug aus verschiedenen Materialien ertasten lassen: Holz, weiches und hartes Plastik, Papier, Stoffe.

Entwicklung des Babys: 10.-12. Monat

Hören: Ihr Baby ahmt Töne nach, spricht, versteht Zusammenhänge. Sagen Sie „Nase“, zeigt es auf seine eigene. Sieht es ein Auto, macht es „Brrrm“, es weiß, dass Telefonklingeln mit Reden zu tun hat. Fördern: Flüstern Sie z.B. ein Wort, das Ihr Kind laut wiederholen soll.

Sehen: Ihr Kind erkennt verschiedene Größen, stapelt entsprechend Bauklötze aufeinander. Fördern: Spiele zum Maßnehmen, z.B. verschieden geformte Klötze durch entsprechende Öffnungen stecken.

Riechen: Die Kuscheldecke, die seinen Geruch angenommen hat, wird zu einem vertrauten, sicheren Hort. Deswegen ziehen Kleinkinder ihre Decke oft hinter sich her. Fördern: Decke nicht ständig wachen. Nach "Nähe" riechende Kuscheltiere auf Ausflüge mitnehmen.

Schmecken: Manchmal ändert sich der Geschmack plötzlich. Was gestern noch lecker war, wird heute abgelehnt.

 


    Hallo, ich bin Robin

    und würde mich freuen
    wenn Du hier auch mitmachst.




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